Minas Morgul
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1. Einklang

[Instrumental]

2. Winterherz

Es schlägt, es treibt, es frisst, unaufhaltsam will's nach vorn,
stetig zieht es in die Ferne, stetig stechend in der Brust,
ist mein Quell, ist Wahnsinn, ist Gleichnis mir, ein stiller Ruf, der ewig ist.

Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.

Die Jugend weicht dem Alter, so vieles geht hinfort,
unablässig treibt es vorwärts, die Kälte wächst, klirrend,
schneidend hält sie Einzug. So wird es immer Winter sein,
ein Winter, so unermesslich kalt und mächtig.

Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.

Und noch immer schlägt, treibt und frisst es, noch immer zehrt es,
will mich nicht schonen, pocht unablässig, eiskalt in der Brust,
lässt mich nicht heilen, lässt mich nicht los, sind immer eins, sind Winterherz

Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, du eisig Mein
Mein Herz ist des Winters, Winterherz, Frost im Innern.


3. Leben

Go...
Feuer und Flamme, in jedem, der lebt, in jedem, der fühlt, Leben,
Feuer und Flamme, in jedem, der denkt, in jedem, der strebt, Leben.

Und ich sehe und ich spüre, mit jedem Atemzug formt sich mein Weg,
und ich gebe und ich nehme, die Erkenntnis wächst, treibt mich mit hinfort.
Keine Flucht mehr, vor dem Selbst, vor Angst, Verzweiflung, Niedergang,

Wind und Sturm, in jedem von uns lebt, Leben, Leben,
Wind und Sturm, im Wandel stets vereint, Leben, Leben.

Und ich sehe und ich spüre, mit jedem Atemzug formt sich mein Weg,
und ich gebe und ich nehme, die Erkenntnis wächst, treibt mich mit hinfort.
Keine Flucht mehr, vor dem Selbst, vor Angst, Verzweiflung, Niedergang,

Geist ist Werkzeug, ebnet den Weg, ebnet den Weg.
Feuer und Flamme, in jedem, der lebt, in jedem, der fühlt, Leben,
Feuer und Flamme, in jedem, der denkt, in jedem, der strebt, Leben.

Und ich sehe und ich spüre, mit jedem Atemzug formt sich mein Weg,
und ich gebe und ich nehme, die Erkenntnis wächst, treibt mich mit hinfort,
Keine Flucht mehr, vor dem Selbst, vor Angst, Verzweiflung, Niedergang,


4. Stimme In Mir

Mein Werkzeug ist das Eisen, Schutz und stiller Freund,
es ebnet meinen Weg, es richtet kalt, es raubt und nimmt.
Und dann schweife ich in die Ferne und dann trägt es mich hinfort,
in jedem Pfad liegt viel Erkenntnis, in jedem Schritt, an jedem Ort.

Und dann flüstert es mir zu, Stimme, die mir so vertraut,
ich lausche ihrem sanften Klang, sie dringt tief, dann wird sie laut.
Silbrig Mond und golden Sonne, im Wechsel schaffen sie die Zeit,
in ihr kann ich mein Werk vollbringen, in ihr fernab von Einsamkeit.

So viele Freunde sah ich fallen; Stahl fraß gierig, nahm zu viel,
müssen in der Erde schweigen, werden Staub, sind nun am Ziel.
Mit dem Eisen werde ich gehen, in die Erde, in den Staub,
ich war für den Krieg geboren, hab Feind das Sein, das Licht geraubt.

Am Ende sind wir alle gleich, im Sterben bricht das ganze Sein,
harren tief in kalter Erde, in Staub und Asche, in Ewigkeit.
Und dann schweife ich in die Ferne und dann trägt es mich hinfort,
in jedem Pfad liegt viel Erkenntnis, in jedem Schritt, an jedem Ort.

Und dann flüstert es mir zu, Stimme, die mir so vertraut,
ich lausche ihrem sanften Klang, sie dringt tief, dann wird sie laut.


5. Im Krieg

Wenn Sturm bricht los, die Erde bebt, die Masse tobt, rasend pocht es in den Venen,
Wütende Fratzen entsteigen dem Nebel, in Eisen gehüllt, aus finstrer Saat.
Sie sollen unaufhaltsam nehmen, sollen zerschlagen, sollen wüten,
sie sollen keine Gnade kennen, sollen alles niederbrennen,
sollen schneiden und zerteilen und sollen jeden Willen brechen,
sollen Krieges Pfade gehen, im Keime ersticken das lächerlich Flehen.

Des Menschen Untergang, so soll es sein, blutrot schießt es aus den Kehlen,
erstickte Schreie allerorten, ein Traum aus Wahnsinn und Angst gemacht.
Verzweiflung frisst auch letzte Hoffnung, Leben wird Asche, Asche wird Wind.

Schwadroniert, gebt den Krieg frei, viel zu lang schon lag das Monster im Zaum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, uralter Hass verlangt seinen Raum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, viel zu lang schon lag das Monster im Zaum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, uralter Hass verlangt seinen Raum.

Das Aug allsehend findet alles, findet jeden, des Mensches Schicksal längst entschieden,
Armee aus Eisen unaufhaltsam, unendlich Fallen auf den Feldern.
Im Krieg zerfließen Emotionen, ein wilder Tanz auf toter Erde,
Eisen teilt, Eisen nimmt, Eisen will Blut, Eisen verschlingt, Eisen will Leben,
Eisen will Dich, Eisen gibt Schmerz und Eisen zerbricht.

Schwadroniert, gebt den Krieg frei, viel zu lang schon lag das Monster im Zaum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, uralter Hass verlangt seinen Raum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, viel zu lang schon lag das Monster im Zaum,
Schwadroniert, gebt den Krieg frei, uralter Hass verlangt seinen Raum.


6. Ego

Ich atme Dich, ich denke Dich, bin Dein Meister, wenn Du es willst,
ich lenke Dich, erschaffe Dich, schenke Leben, gebe Tod.
Ich bin Dein Freund und größter Feind, ich bin in Dir, ich nage an Dir.

Und immer wieder suchst Du mich, Du rufst, Du leidest, wimmerst, flehst,
ich koste still von Deiner Angst, ich seh ganz tief in Dich hinein.
Und immer wieder plagt es Dich, Du suchst den Sinn, suchst das Warum,
wie viele Fragen stellt das Leben, Facette oder Illusion?

Geist erschafft, Geist erkrankt, alles ist, wie ich es will, ich bin ganz tief in Deinem Dunkel,
ich lebe dort, noch bin ich still. Erst wenn Du die Kontrolle willst,
muss ich Dir zeigen, was ich kann, Du wirst im steten Zweifel sein,
die Angst erstarkt, lähmt Dich fortan.

Und immer wieder suchst Du mich, Du rufst, Du leidest, wimmerst, flehst,
ich koste still von Deiner Angst, ich seh ganz tief in Dich hinein.
Und immer wieder plagt es Dich, Du suchst den Sinn, suchst das Warum,
wie viele Fragen stellt das Leben, Facette oder Illusion?

Ich atme Dich, ich denke Dich, bin Dein Meister, wenn Du willst,
ich lenke Dich, erschaffe Dich, schenke Leben, gebe Tod.
Ich bin Dein Freund und größter Feind, ich bin in Dir, ich nage an Dir.


7. Halbzeit

[Instrumental]

8. Aus Alten Wunden

Geschwächt von neuen Wunden, im Zweifel an das eigene Selbst,
kraftlos zagend, suchend nach Sinn, suchend nach Ziel, der Erkenntnis
so nah und doch so fern.

Geschwächt von neuen Wunden, ein Sturz ins Nichts,
wankend im Dunkel, die suchende Seele wie Glas zerbricht.
Tanz des Lebens immerfort, Licht und Schatten allzeit sterbend.

Erstarkt aus alten Wunden treibt es ins Licht,
entfacht aus kalter Asche wird Flamme sein,
entfesselt neue Zeit, wird schneidend Sturm,
unstillbar Durst, unstillbar Willen.

Jede Narbe ist Erfahrung, Schmerz wird Weisheit,
Wunde wird Weg, Weg wird Ziel,
weder hadern im Gestern, noch leben im Morgen,
im Jetzt ist Schaffen, im Jetzt ist Sein.

Entfache alte Flamme, wirke und sei,
Entfache neue Flamme, forme und schaffe,
Entfache alte Flamme, wirke und sei,
Entfache neue Flamme, forme und schaffe.


9. Kardia

Schau ganz tief in Dich hinein, was siehst Du, was fühlst Du?
Ist dort nur kaltes Dunkel, ist dort nur leerer Raum?

Willst, willst Du? ........jaaaaaaa!
Fühlst, fühlst Du?
Strebst Du, strebst Du? ........jaaaaaaa!
Kämpfst Du, kämpfst Du?
Willst, willst Du? ........jaaaaaaa!
Fühlst, fühlst Du?
Strebst Du, strebst Du? ........jaaaaaaa!
Kämpfst Du, kämpfst Du?

Im Innern liegt die stärkste Kraft,
der Takt des Lebens treibt und führt,
führt durch das Dunkel, führt zur Erkenntnis
und leitet an ein tieferes Ziel.

Dein Herz verlangt nach mehr, Dein Herz,
es splittert, bricht und wächst und kämpft im Wandel,
Dein Herz wird manchmal schwer, Dein Herz erkennt,
es brennt für etwas, fühlt und handelt.

Oft ist da Trauer, Schmerz und Angst, oft nagt Verzweiflung fest am Glaube,
doch ist Erfahrung neuer Weg, ein tiefer Quell, ein Born an Kraft.

Willst, willst Du? ........jaaaaaaa!
Fühlst, fühlst Du?
Willst, willst Du? ........jaaaaaaa!
Kämpfst Du, kämpfst Du?

Im Innern liegt die stärkste Kraft,
der Takt des Lebens treibt und führt,
führt durch das Dunkel, führt zur Erkenntnis
und leitet an ein tieferes Ziel.

Dein Herz verlangt nach mehr, Dein Herz,
es splittert, bricht und wächst und kämpft im Wandel,
Dein Herz wird manchmal schwer, Dein Herz erkennt,
es brennt für etwas, fühlt und handelt.


10. Wir

Wir sind der Sturm, der mit Dir zieht,
wir sind das Schiff, das Deine Träume trägt,
wir sind der Hass, der in Dir lebt,
wir sind das Wort, das stet geschrieben steht.

Da draußen lauern sie wie Vieh, mach Dich bereit,
wetz Deine Klinge.

Halte die Linie, aufrecht zum Sieg,
gib keinen Meter, im Dunkeln findest Du das Licht,
werde zum Sturm, werde zum Krieg,
gegen Mauern aus Stahl bestehen sie nie.

Kämpfe, schlachte, lass sie bluten,
das Rot benetzt die nasse Haut,
koste vom Schmerz, koste vom Leib,
wir stehen Dir zur Seite, sind immer da,
wenn Du uns brauchst.

Wir sind die Schmiede einer neuen Zeit.
Wir sind die Heilung, die Dich vom Schmerz befreit.
Wir sind der Wind, der Dich treibt auf weitem Meer.
Wir sind Dein Totem, Garant für Deine Wiederkehr.

Wir sind Dein Fleisch, sind Dein Blut.
Wir sind Dein Wille, sind Dein Mut.
Wir sind Dein Feuer, sind Dein Scheit.
Wir sind das Licht in Deiner Dunkelheit.


11. Religion

Füttere mich mit Glaube, füttere mich, mach mich existent,
gib mir Sinn, gib mir Sein, ich fühle mich so furchtbar leer,
bin doch nur Fleisch, nur Hülle. Ich suche nach dir,
ich muss vollkommen sein.

Sie wird zu deiner Existenz, ohne sie bist du nur klein,
in ihren Armen bist du stark, ohne sie kannst du nicht sein.
Wenn der letzte Tag dann kommt, dann wirst auch du begreifen,
dass alles eine Lüge war, dass danach nichts kommen wird.

Was bin ich, woher komme ich, bin ich Teil der Masse,
woraus bin ich gemacht?

Nie gab es diesen einen Gott, die Kraft ist Schöpfung aus Dir selbst,
alles, was dann kommen mag, ist Werk, ist Teil von Dir.
Und so wird es immer bleiben, Dein Weg wird immer eigen sein,
„fremdbestimmt" ist nur ein Wort.

Und wenn bewusst Du sterben wirst, wenn Du erkennst,
woraus Du bist, dass die Gedanken mächtig sind,
dass dieses Denken Deines ist, dann ist auch Schwäche nur ein Wort,
dann wirst auch Du im Einklang sein.

Sie wird zu deiner Existenz, ohne sie bist du nur klein,
in ihren Armen bist du stark, ohne sie kannst du nicht sein.
Wenn der letzte Tag dann kommt, dann wirst auch du begreifen,
dass alles eine Lüge war, dass danach nichts kommen wird.


12. Kalt

War ich dem Leben nie so nah,
hab's zwar gelebt, war eins mit ihm,
so ist der Zwang gar tief im Leib mir
pocht schmerzend dort und wächst fortan.

Ich seh die Welt mit anderen Augen,
Mitleid ging in alten Tagen,
ein Menschenleben mir nichts wert,
nur Fleisch und Knochen, kombiniert.

Des Lebens Wurzel trägt dunkle Saat,
finsteres Blatt am toten Stamm,
tief eingelassen in die Hülle,
ein böser Traum gefüllt mit Wahn.

Neues Opfer, neuer Reiz,
das Gestern längst Nebel nur noch,
kann mich nichts halten, wird nimmer enden,
ein Zwang, ein bittersüßer Rausch.
Neues Opfer, neuer Reiz,
das Gestern längst Nebel nur noch,
kann mich nichts halten, wird nimmer enden,
ein Zwang, ein bittersüßer Rausch.

Es ist die Sucht nach neuem Fleisch,
neuer Angst, nach neuem Schmerz,
ist der Genuss des letzten Atems,
der flüsternd in die Nacht entflieht.

Kaltes Eisen sucht das Herz, fordert, schneidet, raubt und nimmt,
sieht nicht die Angst in brechend Augen, fühlt nicht die Furcht,
folgt fremdbestimmt. Ist nun das Herz getrennt vom Leib,
liegts pochend roh in meiner Hand, ist sterbend wie das Laub im Herbst,
schwindet dahin, verdorrt fortan.

Neues Opfer, neuer Reiz,
das Gestern längst Nebel nur noch,
kann mich nichts halten, wird nimmer enden,
ein Zwang, ein bittersüßer Rausch.


13. Ära

Heut schreiben wir Geschichte,
ein Meilenstein in Zeit gemeißelt,
wir stehen ehern, wir treiben weiter,
wir sind wie Wasser, das ewig fließt.

Für euch, die ihr mit uns seid, gehen wir diesen Weg,
sind Teil von euch, wie ihr von uns,
zusammen eins, die Division.

Die Hetze unser Antrieb, ihre Lügen sind unsere Waffe,
Totgesagte leben ewig, wir ziehen weiter bis ans Ziel.

Heut schreiben wir Geschichte,
ein Meilenstein in Zeit gemeißelt,
wir stehen ehern, wir treiben weiter,
zusammen eins, die Division.

Wir werden uns nicht beugen, sind kein Werkzeug,
kein Teil der Masse, wir brechen Konventionen.
Wir sind frei.....
Regeln sind für Andere, Marionetten auf Lebenszeit.
Sie töten, was sie sind, sind tot im Geiste.
Wir sind frei.

Heut schreiben wir Geschichte,
ein Meilenstein in Zeit gemeißelt,
wir stehen ehern, wir treiben weiter,
zusammen eins, die Division.

Wir sind die Ära, 1313.....Schwarzmetall
Ihr seid die Ära, 1313.....Schwarzmetall
Wir sind die Ära, 1313.....Schwarzmetall
Ihr seid die Ära, 1313.....Schwarzmetall

Wir werden uns nicht beugen, sind kein Werkzeug,
kein Teil der Masse, wir brechen Konventionen.
Wir sind frei.....
Regeln sind für Andere, Marionetten auf Lebenszeit.
Sie töten, was sie sind, sind tot im Geiste.
Wir sind frei.


Berserk: drums
Saule: guitars
Herr Ewald: guitars
Tard: bass
13R13: vocals


Lyrics in plain text format



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