NARGAROTH "Rasluka Part II" (2002) (MCD)
01. Introduction - In stillem Gedenken 1:16
02. ...Und ich sah Sonn' nimmer heben 10:23
03. Abschiedsbrief des Prometheus 7:06
04. ...Vom freien Willen eines Schwarzen Einhorns 5:52
...Und ich sah Sonn' nimmer heben
An steinern Resten alter G'm�uer,
ruh ich sanft mein Leben aus.
An schmalen Wolken brennt ein Feuer,
das zeugt vom sterbend Sonnenhaus.
Ich blick' ins Land, seh's rot wie Feuer,
das die geh'nde Sonne malt.
Seh' V�gel ziehn ob das Gem�uer
und lausch dem Lied, das leis' erschallt.
Es ruft im kahl' Ge�st allein,
ihr traurig Lied die Nachtigall.
Im tr�umen wag' ich, tauche ein,
in ihr Gesang von meinem Fall.
Die Nachtigall schreit im Ge�st,
ihr traurig Lied nun in die Nacht.
Es mich nicht mehr erschaudern l�sst,
da meine Seel' nie mehr erwacht.
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Abschiedsbrief des Prometheus
Seit Zeiten schon schmerzt eine Wunde
die klaffend da das Leid genoss,
das sie erschuf seit jener Stunde
in der die schwarze Tr�ne floss.
Sie geifert um ihr eigen Willen
und machtlos ringt der Medikus
mit seiner Kunst um sie zu stillen,
S'ist als ob ich sie ertragen muss.
So flieh' ich schrein'd in dunkle Tiefen,
h�r mein' D�monen mich verh�hnen.
Versuche mein Geist zu verschlie�en,
doch h�r mich schreien, h�r mich st�hnen.
So trenn ich auf den Lebensteppich
und web' erneut den Faden ein.
Doch wird nie wieder in mei'm Leben.
der Funke des Prometheus sein.
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...Vom freien Willen eines Schwarzen Einhorns
Ich labe mein Auge an elfgr�nen H�ngen,
an Klippen die ragen aus tosendem Meer.
Seh' tausende R�sser zum Gipfel sich dr�ngen,
voran eilt ein Schwarzes vor schneewei�en Heer.
Mit seidenen Fesseln erklomm es die Klippe,
doch manche es auch am Ende nicht halt.
Entsetzt erstarrte die schneewei�e Sippe
als es da st�rzte in Fluten, so kalt.
Das Schwarze erl�st nun von einsamer Qual,
gestillt seine Sehnsucht von Freiheit und Willen.
Mein Auge nun ruht auf herbstwelkem Tal,
Ach, k�nnte ich auch meine Sehnsucht so stillen.
So sp�r' ich die Sehnsucht nach k�hl-freiem Winde,
doch blick' ich voll Scham auf mein wei�es Gewand,
Nachts weine ich nach dem ach' freien Kinde,
das mit dem schwarzen Einhorn verschwand.
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